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Schwanensee

Schwanensee

Mit 48 Schwänen  
Das Zusammentreffen des Komponisten Peter I. Tschaikowsky mit dem Choreografen Marius Petipa war eine der glücklichsten Fügungen der Ballettgeschichte. Als „Vater“ des klassischen Balletts ersann Petipa die tänzerische Umsetzung von Tschaikowskys Bühnenmusik zu „Dornröschen“, zum „Nussknacker“ und schließlich auch zu jenem Werk, das unter dem Namen „Schwanensee“ zum Mythos und Inbegriff aller Ballettkunst wurde. Tschaikowsky machte sich mit den Kompositionen zu seinem berühmten Bühnenwerk unsterblich, während Petipas sinnliche Darstellung der flügelschlagenden weißen Vögel zum Synonym für Eleganz und Anmut wurde.

24 tanzende Schwäne hatte der russische Künstler für die Umsetzung des märchenhaften Stoffes vorgesehen. Die Verdoppelung dieser Anzahl auf 48 gleicht einer choreografischen Meisterleistung – wunderschön anzusehen und in ihrer opulenten Bildhaftigkeit ein ästhetischer Augenschmaus. 

Das St. Petersburg Festival Ballett, nach dem großen Erfolg der „Nussknacker“-Aufführung vom vergangenen Jahr nun erneut in München sowie in Stuttgart, Hannover, Bregenz und Wien zu sehen, präsentiert mit Tschaikowskys „Schwanensee“ Außergewöhnliches. In einer einzigartigen Inszenierung setzt das Ensemble nicht nur auf den visuellen Reiz einer doppelt so großen Schwanenschar, sondern ebenso auf prachtvolle Bilder und tänzerische Spitzenleistung der Protagonisten. Als Höhepunkt zum Jahreswechsel präsentiert sich die Geschichte um Prinz Siegfried und die schöne Odette als märchenhafte Inszenierung für die ganze Familie – künstlerisch hochwertig, mit üppigen Bildern und einer für die Ewigkeit bestimmten Musik.

Das St. Petersburg Festival Ballett ist ein hochkarätiges Ensemble, dessen Kunst alles vereint, was die „russische Schule des klassischen Balletts“ ausmacht: strenge klassische Eleganz, ein frischer Wind des 21. Jahrhunderts, eine Tanzleistung, die Perfektion in Vollendung bedeutet, in Verbindung mit einem prachtvollen Bühnenbild und opulenten Kostümen. Das Ensemble besteht aus 42 TänzerInnen, AbsolventInnen der besten russischen Ballett-Schulen, darunter die Vaganova-Akademie von St. Petersburg, die Moskauer Akademie der Choreografie, die Ufa-Ballett-Schule (aus der auch der legendäre Rudolf Nurejew hervorging), und die Perm Ballett-Akademie. Ein Großteil der Tänzer des Corps de Ballet kommt vom Staatlichen Akademischen Opern- und Ballett-Theater Samara. 

Diese TänzerInnen, die auf den bedeutendsten Ballettbühnen Russlands zu Gast waren, die zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei internationalen Ballett-Festivals und Wettbewerben gewannen, bilden zusammen eine der attraktivsten und wichtigsten Ballett-Kompanien Russlands und stehen international beispielhaft für die traditionell Maßstäbe setzende renommierte russische Ballettkunst. Mit Danil Salimbaev konnte eine der führenden Persönlichkeiten der St. Petersburger Tanzszene als künstlerischer Leiter für das Ensemble gewonnen werden. Als Choreograph steht ihm Kirill Smorgoner zur Seite, der auf eine Karriere als einer der führenden Tänzer Russlands zurückblicken kann und heute als Choreograph und Intendant das Bild des gegenwärtigen russischen Balletts entscheidend mitprägt. Für den größten Schwanensee aller Zeiten wird das Ensemble um Absolventinnen der Kiev Staatlichen Choreographischen Akademie (Ukraine) erweitert.

Peter Iljitsch Tschaikowsky gilt in der Musikgeschichte als der erste große Komponist seiner russischen Heimat, der – ohne seine Herkunft und nationale Identität je zu verleugnen – mittels einer internationalen Musiksprache weltweite Anerkennung und eine bis heute ungebrochene Präsenz in den Konzertsälen fand. Die teils schwermütige, immer aber emotionsgeladene Melodik Tschaikowskys kann ihre Verwandtschaft mit dem Melos der russischen Volksmusik kaum verleugnen. Aber Tschaikowsky orientierte sich an der klassischen europäischen Form, wusste die ausladende Emotionalität seiner Musik so geschickt zu disziplinieren und bildete ein wesentliches Gegengewicht zu den „Neutönern“ der russischen Musikgeschichte. Literarisch und philosophisch hochgebildet, war Tschaikowsky im Grunde Kosmopolit, sprach mehrere Sprachen, erkannte in Mozart sein Idol, in Bizets „Carmen“ seine Lieblingsoper und nahm Beethovens Symphonik zum Vorbild für das eigene Schaffen.

Termine und Tickets

Schwanensee
13.01.2017
19:30 Uhr
Wien
Museumsquartier (Halle E)


Schwanensee
14.01.2017
15:30 Uhr
Wien
Museumsquartier (Halle E)


Schwanensee
14.01.2017
19:30 Uhr
Wien
Museumsquartier (Halle E)


Schwanensee
15.01.2017
15:30 Uhr
Wien
Museumsquartier (Halle E)


Schwanensee
15.01.2017
19:30 Uhr
Wien
Museumsquartier (Halle E)


Reihung nach Event Datum Ort Genre
Schwanensee
13.01.2017
19:30
Wien
Museumsquartier (Halle E)
Tanz
Schwanensee
14.01.2017
15:30
Wien
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Tanz
Schwanensee
14.01.2017
19:30
Wien
Museumsquartier (Halle E)
Tanz
Schwanensee
15.01.2017
15:30
Wien
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19:30
Wien
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